BMW


 

BMW steht für Bayerische Motoren Werke. BMW ist wohl der bekannteste deutsche Autobauer. Der Hauptsitz der Bayerischen Motoren Werke ist in Müchen. Dort wird auch die 3er Reihe von BMW hergestellt.

 

Die BMW GmbH erhielten ihren Namen 1917 und hießen davor Rapp Motorenweke. Nach einem Jahr wandelte man die BMW GmbH bereits in eine Aktiengesellschaft und somit hieß der damals nur Motorenhersteller, wie heute auch, BMW AG. Der erste Ingeneur der sich in dem Unternehmen einen Namen macht war Max Friz der einen Flugmotor mit Überdichtung. Damit erreichte BMW einen Rekord was Flughöhe anging.

 

Nach dem ersten Weltkrieg schien das Schicksal des Unternehmens bereits besiegelt, da es Deutschland verboten war Flugzeugmotoren herzustellen. Dies war bislang die einzige Einnahmequelle der BMW AG. Doch nach einigen Hürden schaffte man es eine neue Produktionsline einzuführen. Im Jahre 1923 entwickelten Max Friz und Martin Stolle das erste BMW-Motorrad, welches den namen R 32 erhielt. Ab 1924 konnten dann wieder Flugmotoren herrgestellt werden aber auch die Reichsbahn wurde mit der Kraft von BMW-Motoren angetrieben.

 

Der entscheidene Schritt zum Automobilhersteller gelang BMW im Jahre 1928, als man die Fahrzeugfabrik Eisenach AG aufkaufte, welche ein Kleinwagen namens Dixi herstellten. Am 22. März 1929 produziert BMW sein erste Serienfahrzeug. Es war eine Weiterentwicklung des Dixis. Der erste "richtige" BMW erschien im Jahre 1932 und hörte auf die Modelbeschreibung AM1. Das Auto stammt aus der AM-Reihe. Das AM steht für "Automobilkonstruktion München". Die AM1 war technisch ein großer Fortschritt, sie verfügte zum Beispiel über einen Allradantrieb und über obengesteuerte Ventile. Im laufe der Zeit erschienen immer mehr BMW Modelle wie zum Beispiel der Sport-Roadstar 328.

 

Während des 2. Weltkrieges erfuhr BMW einen großen wirtschaftlichen Aufschwung. Flugzeugmotoren wurden massenweise hergestellt aber auch Motoräder mit Beiwagen wie die BMW R 75 oder PKWs wie der BMW 325 wurden für das deutsche Reich produziert. 90% der Einnahmen erhielt BMW aber durch Flugzeugmotoren, sodass sie sogar eine Tochtergesellschaft gründetetn. Diese hörte auf dem Namen BMW Flugmotorenbau GmbH.

 

In der Nachkriegszeit hatte BMW es schwer. Das Hauptwerk in München war vollkommen zerstört. Zunächst konnte man nur durch Produzieren von Motorrädern, Kochtöpfen und Fahrzeugbremsen die Firma am Leben erhalten. 1948 erschien als erstes Motorrad nach dem Krieg die R 24. Anschließend folgte im Jahr 1952 ein Oberklassewagen der auf den Namen BMW 501 hörte. Das besondere an ihm war der Sechszylindermotor. 1954 brachte BMW einen 8Zylinder raus, den BMW 502. Dieser war jedoch ein "Flopp". Die Produktion war so aufwendig, dass man mit dem 502 nur Verluste machte. Doch auch der Motorradhandel verschlechterte sich und brachte keine Einnahmen mehr ein. Versuche die Firma wieder zum Aufschwung zu verhelfen durch neue Automobile scheiterten. Es drohte sogar eine Übernahme, welche sich aber im letzten Moment noch abwehren ließ.

 

Im Laufe der Zeit gelang es BMW durch neue erfolgreiche Modelle sich wieder auf dem Markt zu beweisen und wurde zu einer der heuten bekanntesten und beliebtesten Automobilmarken auf der Welt.

 

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