Wohin fährt das Auto morgen?


Wohin fährt das Auto morgen?

Die Öko-Schiene

Wenn eine Entwicklung der Automobilindustrie sicher und stetig ist, dann diese der energiesparenden Fahrzeuge. Ökologisch heißt das Zauberwort nicht nur in Europa, auch Asien und die USA ziehen längst mit den Entwicklungen der europäischen Konzerne mit. Reduzierung des CO2 Ausstoßes, Kraftstoffverbrauchsoptimierung, Gewichtseinsparnisse und Leichtbaukonzepte, Motor- und Getriebeoptimierung, Russ- und Partikelfilter, Bremsenergierückgewinnung und Start-Stopp-Systeme, sowie unzählige weitere Methoden und Entwicklungen die eine neue ökologische Automobilindustrie gewährleisten sollen. Dahin führt der Weg jedes Herstellers, denn das ist der momentane Automarkt. 2012 wird nahezu jeder aktuelle Automobilhersteller, zumindest in Europa mit seinen ökologisch optimierten Fahrzeugen an den Markt gehen. BlueMotion, GreenLine, BlueEfficency oder EcoLine sind unter anderem die Bezeichnungen der Modelle die besonders durch Umweltverträglichkeit und Sparsamkeit auftrumpfen.

 

Doch es geht auch noch m“E“hr

„E“ wie Elektro. Die weitaus bessere Lösung als nur Einsparungen und Verminderungen von Einflüssen die unsere Umwelt belasten, ist das komplette Vermeiden der Umweltbelastungen. Bei Automobilen geht das nur als Elektro-Mobil. Im Hinterzimmer der Konzerne, schlummern wohl fast überall, die Pläne der elektrischen Schiene. Die Strategie der Zukunft ist die Elektrizität. Bereits in nur wenigen Jahren soll die große Wende bei den Konzernen eintreten, die Umstellung von Benzin- und Dieselmotoren, hin zu den Elektromotoren beginnen. Für nicht alle ist das nur Zukunftsmusik, Opel hat bereits Ende 2011, mit dem Ampera ein Serienfahrzeug entwickelt, das rein mit einem E-Modul ausgerüstet wurde und nur noch über eine Steckdose „betankt“ wird. Auf der IAA in Frankfurt 2011 und auch auf der Detroit Motor Show Anfang 2012 zogen die großen Hersteller nach und präsentierten ihre Versionen der Elektromobilen Fahrzeuge. Beeindruckend ist dabei zu erkennen, dass sich ehemalige Rivalen um den Automarkt zu Partnern in der Entwicklung vereinen um den Fortschritt in der Elektromobilität zu forcieren.

 

Facebook und Co

Mit dem Smartphone kann mittlerweile jeder Mobilfunkteilnehmer in das Internet einsteigen und via Social Network posten was die Tasten hergeben. Auch in der Automobilindustrie zeichnet sich nun der Trend der Online Geräte ab. So präsentiert Continental ein System, welches das Fahrzeug mit dem Smartphone verbindet. Auf dem großen Display des Fahrzeuges kann der Insasse dann den Inhalt seines Mobiltelefons vergrößert darstellen und bedienen. Auch bei Toyota dient das Smartphone als Internetschnittstelle, als Modem soll das Gerät das Fahrzeug mit dem Internet verbinden und via Touchscreen bedient werden. Mercedes bietet mit dem Command-Online ein ebenso Internetfähiges Gerät an, sogar Facebook ist bei dem Stuttgarter System bereits als App installiert. Einzig das freie Surfen im Netz soll während des Fahrbetriebes deaktiviert sein. Der ADAC warnt allerdings, zum einen vor der Ablenkung während des Fahrens und zum anderen vor Hackerangriffen auf das Auto an sich.

 

Der Trend steht

Die Entwicklungen gehen weiter und zwar in eine genaue Richtung. Weg von den großen und unökologischen PS-Boliden, hin zu den verbrauchsarmen und mit Elektrotechnik ausgestatteten Öko-Wundern. Sparsam müssen sie sein und schonend auf die Umwelt wirken. Entscheiden wird der Kunde und schließlich, aufgrund der schwindenden Erdölreserven, wird die Industrie reagieren.

 

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/9663/