So funktioniert ein Seitenwind-Assistent


So funktioniert ein Seitenwind-Assistent

Der Wind bläst und versetzt das Auto. Jedoch der Seitenwind-Assistent greift. Doch wie funktioniert das Fahrerassistenzsystem und gibt es dazu Alternativen?

Nur mit einem aktivierten Fahrerassistenzsystem bleibt das Auto sauber in der gewünschten Fahrspur. Statt auf eine Drehbewegung am Lenkrad kann man erfolgreich bei dieser Seitenwind-Assistent auf eine Veränderung der Achslastkräfte bauen.

ABC-Fahrwerk:

Voraussetzung für dieses Fahrerassistenzsystem ist das Active Body Control oder kurz ABC-Fahrwerk, wie es etwa in der Mercedes S-Klasse eingebaut wurde. Innovativ ist, wenn für den Seitenwind-Assistent außerdem die Radlasten systematisch beeinflusst werden. Die Spureinstellung verursacht schon bei einer Geradeausfahrt Seitenkräfte. Wegen der symmetrischen Anordnung bewirken sie aber keine Lenkbewegung. Verändert man jedoch eine Radlast plötzlich – wie bei einer Windbö, dann erscheint ein Lenkmoment, und das Kombi-Auto bewegt sich aus der Spur. Und diese Technik wendet der Seitenwind-Assistent an, um jähen Seitenwind aus zu gleichen. Oder anders erklärt: So ähnlich wie ein Bobfahrer durch Gewichtsverlagerung lenkt, berichtigt das aktive Fahrerassistenzsystem die unerwünschte Lenkbewegung durch den Wind. Mit dieser neuen Technologie im „Offline-Modus“ schleudert das Kombi-Auto und fordert zum Gegenlenken. Anders verhält es sich mit eingeschalteten Seitenwind-Assistent: Der Seitenwind zerrt kräftig am Kombi-Auto, belastet es aber nur wenig aus der Spur, ein Gegenlenken ist überflüssig. Die neue Technik hält das Auto sicher in der Spur. Kein Dachgepäck und ein guter CW-Wert sind auch für das Kombi-Auto unerlässlich.

Innovationen:

Innovationen wie der serienmäßige Seitenwind-Assistent steigern somit die aktive Sicherheit. So wird das Kombi-Auto durch der serienmäßigem Seitenwind-Assistent zum „denkenden“ oder „intelligenten“ Auto. Dieses Fahrerassistenzsystem wird meist durch ausreichende Praxistests und Simulationsmethoden abgesichert. Die Sicherheits- und Assistenz-Systeme bei Daimler oder Mercedes, mit denen man die Wagen ausstatten lassen kann oder die schon serienmäßig verbaut wurden, heben sich vom Mitbewerb deutlich ab. Da ist einmal diese neue 11Technologie, mit der man auch bei Sturm die Spur nicht verlässt und so kann man sogar mit einem Kombi-Auto getrost unter diesen stürmischen Wetterbedingungen auf der Fahrbahn bleiben. Zusammenfassend kann gesagt werden: Nur mit aktiviertem Fahrerassistenzsystem lässt sich durch den Seitenwind das Kombi-Auto stabilisieren.

 

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/8941/